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Orientierungsstrategie: Vogelperspektive hilft

Orientierungsstrategie aus der Vogelperspektive macht einfach mehr Sinn. Hier erfährst Du wie Du auch Du das schaffst.

Es war einer diesem gemütlichen Sonntage bei uns zuhause. Wir hatten Besuch. Im Laufe des Gesprächs kamen wir auf die Winterthurer Altstadt. Holger erklärte mir anhand von Fingerbewegungen auf dem Tisch, wo genau welcher Laden an welcher Strasse ist. Ich verstehe sofort, was er uns mit seinen Händen zeigte. Gertrud und Libero hingegen konnten den Erklärungen nicht folgen und kuckten sich fragend an.  Als er merkte, dass die beiden noch nicht folgen konnten, versuchte er es mit den gleichen Worten und noch intensiveren Handbewegungen nochmals. Da kommt mir dieser Witz in den Sinn: Es ging ein Businessmanager zu einem Zen-Meister und fragte: «wie lange muss ich meditieren, um die Erleuchtung zu erfahren?», da sagte der Zen-Meister: «10 Jahre». Worauf der Businessmanager etwas angespannt fragt: «und wie lange dauert es, wenn ich mich doppelt so fest konzentriere und mich doppelt so viel anstrenge?», daraufhin der Zen-Meister: «20 Jahre». Ich mag den :o) !

 

Auf jeden Fall wollte ich wissen, wie Holger den Stadtplan repräsentierte und natürlich auch, wie Libero und Gertrud dies tun. Denn als NLP'ler stellen wir uns genau diese Frage. 

 

Wir entdeckten dann, dass er im Überblick eine Landkarte, von oben betrachtet, vor sich hat. Sobald er Details braucht, wechselt er in die Vogelperspektive und zoomt näher ran oder weg. Ich mache es genau gleich. 

 

Als wir dann Gertrud baten, uns den Weg nach Bern zu beschreiben, gingen ihre Augen weiiiiiit nach oben. Ich und Libero fragten sofort: «wow, was für ein riesiges Bild siehst Du denn da?» und sie erklärte, dass sie vor dem inneren Auge das Strassenschild nach Bern sehe. Libero bestätigte, dass seine, bis dahin eher dürftige, Orientierungsstrategie gleich sei. Doch anders als Gertrud wechselte er dann in normale Papierstrassenkartenansicht und sieht Bern nicht in Fahrtrichtung, sondern links im Westen. Was logischerweise für das Gehirn mühsam ist, weil es ständig umdenken muss. Und als er das innere Bild veränderte, verstand er Holger plötzlich. Ist das nicht toll? Wir hatten so viel Spass an diesem Nachmittag. Wie ist es bei Dir? Hast Du eine gute Orientierungsstrategie? Vielleicht beobachtest Du mal Deine eigenen Gedanken und schreibst mir eine E-Mail dazu. Auf alle Fälle: habe Spass damit und spiele mit Deinen inneren Bildern. Es ist so toll, dies zu lernen und anzuwenden.

 

Fühl Dich gedrückt Deine Franziska

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