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Aber-Adé

Das Wort »Aber» birgt viel Konfrontationspotenzial. Mit dem Wort «Und» kannst Du viel Stress aus Gesprächen nehmen. Höre selbst ...

Wie die Sprache Dein Leben verändert, ist an einem einfachen Wort erklärbar. Das „Aber“. Es scheinen nur 4 Buchstaben. Und es steht meistens 2 Satzteilen gegenüber. Das „Aber“ entwertet den ersten Teil des Satzes und das Gehirn wird dadurch auf den 2. Teil des Satzes gelenkt. Wenn ich zum Beispiel einem Freund sage: „Danke, dass Du mir geholfen hast, ABER bitte lass es das nächste Mal“. Was denkst Du: kommt das Danke mit guten Gefühlen beim Gegenüber an? So verhält es sich auch in Gesprächen. Der eine sagt seine Meinung und Du würdest mit „ABER“ entgegnen. Was glaubst Du? Fühlt er sich akzeptiert von Dir? Eher nicht, sind wir uns einig? Was Dein Gegenüber nun versuchen wird, ist noch stärker zu argumentieren. Dies beobachtet Ihr bei ganz einfachen Tischgesprächen im Restaurant. Ein Freund von mir macht Judo und er erklärte mir, dass wenn Du im Judo energisch drückst, hast Du verloren. Es gilt den Schwung des anderen aufzunehmen.

 

Wenn Du also das „Aber“ durch ein sanftes «Und» ersetzt, gibst Du beiden Satzteilen die gleiche Wertigkeit. Das Gehirn kann beide annehmen und der Kampf in den Diskussionen wird bedeutend kleiner. Erstaunt wirst Du feststellen, dass je mehr „aber“ Du sagen möchtest, Dir mehr und mehr lauter «und’s» in den Sinn kommen.

 

Herzliche Grüsse Dein Libero

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