· 

Lachanker

Die Idee zu diesem Input war schnell geboren. Franziska und ich waren mit einem Osteopathen im wunderbaren, neuen Restaurant ‚Sonne‘ in Seuzach zum Nachtessen verabredet. Er begann lustige Geschichten aus seiner Vergangenheit als Pfleger im Altersheim zu erzählen. Ich mag seine Art, wie er dies tut. Nach vielen, anfänglichen Schmunzlern fällt Franziska vor Lachen wortwörtlich vom Stuhl. Die ganzen Restaurant-Besucher schauten uns mit fragenden Blicken an. Ist schon spannend, oder? Hätte sie geweint, hätten viele Mitleid gehabt. Aber wenn jemand laut lacht, freuen sich die Wenigsten mit. Schon schräg, wie die meisten Menschen in unserer Gesellschaft programmiert sind. Auf alle Fälle haben wir Tränen gelacht. Details gebe ich hier keine bekannt, doch so viel sei gesagt: Wenn Franziska wieder mal einen Rollator sieht oder ein Bonbon von einer alten Frau bekommt, möchte ich unbedingt dabei sein :o))))))))

 

In der Feedbackrunde vom 1. Block des aktuellen Mai/Juni Practitioner sagte eine Teilnehmerin, dass sie die Übung mit dem Lachanker total positiv verblüfft hätte. Denn ein Anker kann spontan entstehen, wie bei Franziska durch eine lustige Situation, oder Du kannst auch gezielt einen Lachanker bauen. Und zwar indem Du im richtigen Augenblick das Gefühl von Lachen ankerst. Ob das visuell, auditiv oder kinästhetisch ist, willst Du der Situation anpassen. Du möchtest wieder lernen, dies gezielt zu tun. Welche lustigen Situationen erinnerst Du gerade? Spring mal gedanklich in diese lustige Szene und erlebe es nochmals mit allen Sinnen. Und so könntest Du starten …

 

Was ist Deine lustige Geschichte?

Kommentar schreiben

Kommentare: 0